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Sariva – die unbekannte Kühle!

Während meiner Ayurveda Ausbildung, die ich in den Sommermonaten absolvierte, rauchte uns allen der Kopf vom Lernen in der Hitze. Zu diesem Zeitpunkt habe ich Sariva (Hemidesmus indicus), die indische Sarsaparilla genannt, das erste Mal kennengelernt. Aus der getrockneten Wurzelrinde der 1,5 bis 3 Meter langen Kletterpflanze haben wir einen feinen Tee zubereitet, der viele wunderbare Eigenschaften mitbringt. Aber in erster Linie einen kühlenden Effekt gezeigt hat – was für eine Erleichterung!

 

Ihr Duft und Geschmack ist für ayurvedische Verhältnisse sehr angenehm, ich finde es riecht und schmeckt etwas nach Mandeln. Gesundheit und Genuss können also auch wohlschmeckend sein! Sariva reinigt und regeneriert. Sie balanciert Vata, Pitta und Kapha und ist somit für alle und jedes Alter geeignet. In der Schwangerschaft und Stillzeit solltest Du Dich bitte mit einer kundigen Therapeutin abstimmen.

 

Anwendung

Die süsse Wurzel wirkt kühlend bei Hitzezuständen, fiebersenkend und lindert brennende Empfindungen. Sie verbessert das Hautbild und wirkt wohltuend auf Rachen und Stimme, sie gilt als Blutreiniger und kann deshalb Blutungen, Entzündungen und Hauterkrankungen entgegen wirken. Kinder lieben den aussergewöhnlich süssen Geschmack des Tees!

 

Zubereitung

Ich überbrühe 1 gehäuften Teelöffel Sariva Churna, kann bei veda.ch bestellt werden, mit 1 Liter siedendem Wasser und giesse den Tee nach 8 - 10 Minuten ab, evtl. mit etwas Honig süssen und lauwarm geniessen.

 

Die tägliche Verzehrmenge reicht von einer Tasse bis zu einem Liter Tee pro Tag. Besonders das feurige Pitta-Dosha profitiert von ihr. Für den Sommer ist der Tee eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Erfrischungen. Probieren lohnt sich!

Sariva kann bei längerem Verzehr die Zähne verfärben!

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